Tipps/Tricks/Regeln
Am Anfang war der Ball
Am Anfang war der Ball
Egal ob Sie/Du bereits seit vielen Jahren Tennis spielen oder gerade erst auf den Geschmack gekommen sind und sich in den ersten Trainingsstunden befinden.
Auf diesen Seiten finden Sie/Du viele interessante Informationen und Tipps zur Verbesserung Ihres ganz persönlichen Tennisspiels.
Begehen Sie nicht den Fehler, am Anfang zuviel zu erwarten. Sie werden schnell Fortschritte feststellen, aber in wenigen Tagen hat noch niemand Tennis perfekt spielen gelernt.Auch sollten Sie mit
der Trainingsfrequenz äußerst vorsichtig sein: Mehr als drei Trainingsstunden pro Woche (nach jedem Tag Tennistraining ein Tag Pause) sind für den Anfang keinesfalls zu empfehlen. Ihr Körper muss
sich erst auf die neue Belastung einstellen, lassen Sie ihm dafür einige Monate Zeit.
Nach zwei Monaten Tennis lernen sollten Sie die grundsätzlichen Schlagtechniken im Tennis bereits verinnerlicht haben und zu Trainingsspielen in der Lage sein. Ihr nächster Schritt wird die Teilnahme
am Ligabetrieb Ihres Vereines sein. Viel Erfolg bei spannenden Tennis-Matches und weiterhin viel Spaß mit Ihrem neuen Hobby!
Tipps und Tricks- so gewinnen Sie!!
Tipps und Tricks, die helfen können!
Vorbereitung auf ein Spiel:
Trinken!!!:
Sobald es überdurchschnittlich heiß ist, sollten Sie vor dem Spiel 2 Liter trinken! Fangen Sie 2 – 3 Stunden vor dem Match an. Sie können abgekühlten Tee, Wasser, Elektrolytgetränke und Apfelschorle
zu sich nehmen! Auf Cola und sonstige Softdrinks sollten Sie verzichten, da diese Ihren Magen belasten und Mund und Rachen verkleben – Sie bekommen schlechter Luft!!! Vorsicht ist auch bei starkem
Koffein geboten! Wenn es heiß ist kann er sich ganz schnell auf den Puls auswirken.
Essen:
Nehmen Sie 1 ½ bis 2 Stunden vor dem Spiel ihre letzte große Mahlzeit ein! Diese sollte nicht zu fettreich und mit vielen Kohlenhydraten ausgestattet sein (Nudeln, Kartoffel...). Nudeln sollten Sie
am besten auch schon am Abend davor essen! Übernacht bauen Sie sich so einen Energievorrat auf!
Nach der letzten Mahlzeit ist es sinnvoll, ab und an ein paar kleine Snacks zu sich zunehmen, wie z.B. Powerriegel oder Banane. Verzichten Sie unbedingt vor dem Spiel auf Traubenzucker! Der baut Sie
nur kurzzeitig auf; gönnen Sie sich diesen erst im 3. Satz bei der Entscheidung!
Was Sie alles mitnehmen sollten:
Genug zum Trinken und Essen
Min. 2 bespannte Schläger; am besten 2mal den gleichen
Frisches T- Shirt
Duschzeug
Pflaster
Im Spiel selbst sollten Sie ebenfalls Banane und Powerriegel zu sich nehmen!
Zum Trinken empfehle ich Apfelschorle (60% Wasser / 40% Saft) und Mineralwasser; am besten Gerolsteiner (dieses hat eine optimale Zusammensetzung von Mineralien).
Im Spiel:
Versuchen Sie erst mal in einen Rhythmus zu kommen und prügeln Sie nicht gleich los! Auch wenn Sie hinten liegen, einen 0: - Rückstand kann man immer noch aufholen! Drehen Sie nicht durch! Das
gleiche sollten Sie aber auch bedenken, wenn Sie führen! Ihr Gegner kann schnell wieder ins Spiel kommen! Also: Spielen Sie nicht überheblich und versuchen Sie ja nicht, ihren Gegner vorzuführen!!!
Das geht schnell nach hinten los!
Nach dem Spiel:
Sie sollten versuchen sich ein bisschen auszulaufen und zu stretchen! So erholen Sie sich schneller für nächste Match! Duschen Sie, denn nichts ist schlimmer als geschwitzt zu sein und sich dann in
den Luftzug zu setzten! Füllen Sie ihren Flüssigkeitsverlust wieder auf und nehmen Sie leichte Nahrung zu sich! Jetzt darf es auch etwas Süßes sein, z.B. Pudding!
Tipp 1: Um zu sehen wie viel Wasser Sie verloren haben, sollten Sie sich vor und nach dem Spiel wiegen. Die Differenz ist der Verlust! Wichtig: Es muss die gleiche Waage sein!
Tipp 2:
Magnesium ist eines der wichtigsten Elementen, die Sie beim Sport brauchen! Es schützt ihre Muskeln vor Krämpfen
und Verletzungen und entspannt ihre Nerven und stärkt das Herz!
Nehmen Sie am besten täglich eine Brausetablette/ gibt’s in jeder Apotheke!!)
Tipp 3:
Spielen Sie sich vorher ungefähr eine halbe Stunde mit einem Mannschaftsmitglied ein. So kommen Sie schon vor dem Spiel in einen guten Rhythmus!
Tipp 4:
Eignen Sie sich Rituale an! Wiederholen Sie bei jedem Seitenwechsel den gleichen Ablauf! Das entspannt!
Ohne Titel
Richtig Einspielen im Tennis
Für viele Tennisspieler ist richtiges Einspielen eine große Herausforderung. Wenn man sich richtig Einspielt, schafft man schon die Grundlage für ein gelungenes Trainingspiel oder Trainingseinheit.
Viele Trainingseinheiten enden in Frust, da nichts so richtig klappt. Vermeiden Sie solche Situationen.
Beim Einspielen geht es darum, dass man versucht ein Gefühl für die Schläge zu bekommen. Wenn nicht präzise zugespielt wird, wird es schwierig.
Spieler A spielt Spieler B so genau zu, dass B sich kaum bewegen muss, vor allem nicht ausweichen muss. B antwortet mit seinem Schlag auf gleicher Weise. Die ersten Bälle sollten mit geringer Geschwindigkeit lang ins Feld gespielt werden. Erst nach einigen fehlerfreien Ballwechseln sollte man die Geschwindigkeit erhöhen. Die Spieler sollten jetzt auf die Schlägerführung und Beinarbeit achten.
Das Gleiche gilt natürlich auch für den Flugball und Schmetterball.
Für Anfänger empfiehlt es sich im T-Feld anzufangen um dann später an die Grundlinie zu wechseln.
Bei den Aufschlägen ist auch darauf zu achten, dass man ganz langsam anfängt. Wenn der Bewegungsablauf stimmt, kommt der Rest von alleine. Vor allem lieber die Bälle in Aus als ins Netz spielen, es
ist einfacher die Bälle kürzer zu spielen als umgekehrt. Wer auch mit schnellen Aufschlägen anfängt, riskiert es sich zu verletzen.
Also, achten Sie auf eine ruhige und rhythmische Einspielphase.
Sie werden feststellen, dass Sie so viel besser zu Ihrem Spiel finden.
Viel Spaß beim Spielen
Wie kann ich meine Grundschläge noch effektiver Spielen?
1. Kraft alleine wird nicht die gewünschte Geschwindigkeit bringen, sondern mit
einen schnellen lockeren Schwung, die Betonung liegt sehr wohl auf lockeren Schwung, denn obwohl viele Trainer es wissen, wird es nicht immer mit der nötigen Eindringlichkeit vermittelt.
2. Handgelenkeinsatz: das Handgelenk spielt nicht nur für die Sicherheit eine große Rolle sondern auch für die Schlagschnelligkeit. (Beschleunigung des Schlägerkopfes.)
3. Verlängern Sie Ihren Schwung nach vorne.
4. Optimale Gewichtsverlagerung
Wer doch mehr extreme Topspin Bälle schlagen möchte, sollte darauf achten, dass Bälle soviel Drall bekommen, dass sie dann nach dem Aufprall nach oben und nach vorne springen. Das macht das Returnieren dieses Balles sehr unangenehm. Diesen Effekt erreicht man, in dem man das Handgelenk verstärkt einsetzt.
Wenn Ihre Bälle nach dem Aufprall nach oben und nicht vorne springen versuchen Ihren Schwung länger nach vorne zu ziehen, Sie erreichen dadurch auch noch eine bessere Länge. Nach dem Treffen lassen Sie die Schlägerspitze weiter nach vorne Schwingen. Als ob Sie den Ball ohrfeigen möchten.
Kniffe
Was mache ich gegen Dauerläufer, wie finde ich gegen Kanonenaufschläger meinen Rhythmus? Jeder Tennis-spieler kennt diese Situationen. , hier gibt es Tipps, wie Sie sich aus solchen kniffligen Momen
1. Mein Gegner ist ein Dauerrenner, der jeden Ball zurückspielt. Was kann ich machen, um während der Ballwechsel die Nerven zu behalten?
Sie dürfen sich nicht in endlose Ballwechsel verstricken lassen – genau das will Ihr Gegner erreichen. Verkürzen Sie die Ballwechsel und gehen Sie nach vorne ans Netz. Suchen Sie die Initiative und
streuen Sie auch Serve-and-Volley-Attacken ein. Das wirkt, selbst auf Sand, als ideales Überraschungsmoment.
2. Der Aufschlag meines Gegners ist ein Hammer. Wenn der erste kommt, habe ich fast keine Chance. Wie finde ich trotzdem ins Match?
Jeder gute Aufschläger hat seine Lieblings-ecken, die er öfter anvisiert. Sie müssen herausfinden, welche Ecke Ihr Gegner bevorzugt anspielt. Verändern Sie dann Ihre Position beim Aufschlag und
machen Sie die Lieblingsecke Ihres Rivalen „dicht“. Sie bieten ihm dadurch seine schwächere Ecke an, die er mit seinem Hammer erst einmal treffen muss. Wenn nichts mehr hilft: ein bis zwei Meter
zurückgehen und auf die richtige Ecke spekulieren.
3. Mit der Vorhand spielt mein Gegenüber aus allen Lagen Winner. Wie kann ich diese Waffe umgehen?
Es bringt nichts, seinem Gegner jetzt nur ständig auf die Rückhand zu spielen. Darauf kann er sich einstellen. Er wird dann die Rückhand umlaufen und mit seiner starken Vorhand zuschlagen. Besser ist
folgender Spielzug: Öffnen Sie das Feld, indem Sie Ihren Gegner auf der Vorhand anspielen. Jetzt ist seine Rückhandseite offen, und Sie können ihn dort attackieren. Wichtig: Beim Aufschlag eher die
Rückhand anspielen und dabei Tempo und Drall immer wieder variieren.
4. Gegen Spieler, die ständig nach vorne stürmen, werde ich schnell hektisch und mache Fehler. Wie reagiere ich richtig auf die Angriffe?
Bereiten Sie sich gedanklich darauf vor, dass Ihr Gegner nach vorne kommt, und entscheiden Sie sich vorher, wie Sie reagieren wollen. Wenn dann der Rivale wieder angreift, bleiben Sie strikt bei dem,
was Sie sich vorgenommen haben. Achten Sie nur auf sich selbst, nicht auf den Gegner. Außerdem: Es muss nicht immer der perfekt platzierte Passierball sein, um einen Angreifer auszukontern. Spielen
Sie ihm den Ball auch tief in die Füße. Dann muss er schwierige Flugbälle spielen.
5. Mit extremen Topspinbällen auf meine schwächere Rückhand nagelt mich mein Gegner fest. Wie komme ich da wieder raus?
Wenn Sie sich in dieser Situation nicht wehren können, dann darf es gar nicht so weit kommen. Soll heißen: Umlaufen Sie die schwächere Rückhand und übernehmen Sie mit der Vorhand das Kommando auf dem
Platz. Klar, das ist mit Risiko verbunden, aber sonst geraten Sie immer wieder in die „Rückhand-Falle“!
6. Auf tiefe Slicebälle kann ich nicht gut kontern. Was hilft gegen diese fiesen „Schnibbler“?
Grundsätzlich gilt, dass es den „Schnibblern“ dann leichter fällt, einen Slice anzusetzen, wenn der Ball schnell auf sie zukommt. Deswegen sollten Sie manchmal das Tempo aus Ihren Schlägen nehmen,
dann werden die Slicebälle Ihres Gegners nicht mehr ganz so unangenehm. Und es ergibt sich daraus die Chance, den Gegner unter Druck zu setzen. Wenn ein Sliceball langsam oder kurz ist, müssen
Sie das als Gelegenheit auffassen, um zu attackieren.
7. Das Spiel meines Gegners ist unorthodox: mal kurz, mal lang, Topspin, Slice. In meinen Rhythmus komme ich so nie. Wie finde ich ihn trotzdem?
Bewahren Sie unbedingt Ruhe und suchen Sie nach dem „roten Faden“ in Ihrem eigenen Spiel. Spielen Sie Ihre Stärken aus und lassen Sie sich nicht davon verunsichern, dass Ihr Gegner so viel variiert.
Meine Notlösung: Bälle bevorzugt in die Mitte spielen. Damit lässt sich weniger anfangen, und er kann seine Varianten nicht mehr so gut ausspielen.
8. Der zweite Aufschlag meines Rivalen ist schwach, ich kann aber nicht viel mit ihm anfangen. Was soll ich mit solchen Einwürfen machen?
Nur weil der Gegner einen vermeintlich schwachen Schlag spielt, heißt das nicht, „volles Rohr“ auf den Ball gehen zu müssen. Von dieser Einstellung müssen Sie sich befreien, weil dadurch zu viele
Fehler provoziert werden. Gehen Sie nicht auf direkte Gewinnschläge, sondern achten Sie darauf, den Return lang zu platzieren. Halten Sie die eigene Return-Quote hoch; Steigern Sie langsam Tempo und
Risiko bei den Returns.
9. Mein Doppelpartner ist schwächer als ich. Wie können wir dennoch gemeinsam unser Match gewinnen?
Sie müssen Ihren Partner durch positives Zureden stark machen. Irgendetwas muss er gut beherrschen, konzentrieren Sie sich auf diese Stärke. Parallel dazu müssen Sie mehr Initiative übernehmen und
Präsenz auf dem Platz zeigen. Das hält Ihrem Partner den Rücken frei, und er fühlt sich besser. Aber Achtung: Werden Sie mit Ihren Aktionen nicht zu übermütig! Dann schwächen Sie sich selbst.
10. Im Doppel bleiben die Gegner nur hinten. Was machen mein Partner und ich gegen ein Defensivdoppel?
Variieren Sie ständig Ihre Angriffe, indem Sie Positions- und Seitenwechsel einstreuen. Für die Gegner werden Passierbälle komplizierter, wenn sie in der Mitte angespielt werden, weil dann die Winkel
kleiner sind. Deswegen: Oft über die Mitte angreifen. Und durch kurze Bälle in die Mitte können Sie die Gegner nach vorne locken. Denn: Am Netz sind sie sicher nicht so gut.
Der Aufschlag:
Im Tennis gilt der Aufschlag als der erste Schlag, wenn ein neuer Ballwechsel beginnt. Aus taktischer Sicht ist der Aufschlag ein einzigartiger Schlag. Es handelt sich um den einzigen Schlag im
Spiel, den der Spieler unbeeinflusst von den gegnerischen Aktionen ausführen kann. Mit einem hart und/oder platziert gespielten Aufschlag kann vom Beginn des Ballwechsels an Druck aufgebaut und der
Grundstein zum Punktgewinn gelegt werden.
Der aufschlagende Tennisspieler bringt den ruhenden Ball in’s Spiel. Dabei muss der Ball in das schräg gegenüber liegende Feld geschlagen werden, welches in Summe eine Hälfte des T-Feldes
ausmacht.
Welcher Spieler den ersten Aufschlag tätigen darf, lost der Schiedsrichter vor dem Spielbeginn mit einer Münze aus. Der Spieler, der durch den Münzwurf gewinnt, darf sich dann aussuchen, ob er einen
Aufschlag tätigen will oder dies lieber dem gegnerischen Spieler überlässt. Ist kein Schiedsrichter zur Stelle, lost man mit dem Schläger aus. Darauf ist an dem Ende des Griffes ein Markenlogo.
Prince hat zum Beispiel ein P auf seinem Schläger. Aus diesem P kann nun durch Drehen ein P oder ein d entstehen, fast wie beim Münzwurf.
Bewegungsablauf
Die Stellung bei dem Ausführen des Aufschlag ist seitlich zur Grundlinie. Der Spieler wirft mit der Hand seines Wurfarms (Rechtshänder mit links, Linkshänder mit rechts) den Ball hoch und leicht
vor sich in die Luft. Während der Ball nun in die Luft schwebt, führt der Arm, in dem sich der Schläger befindet, eine Art Schleifenbewegung aus. Der Ablauf ähnelt dabei der Bewegung des Pitchers bei
Baseball.
Der Zweck von dem Zurückführen des Arms ist, daß der Spieler dabei eine dynamische Bewegungskurve ausführt und damit mehr Geschwindigkeit entwickeln kann. Anschliessend wird der Schläger des Spielers
zuerst hinter den Rücken und danach heftig gegen den Ball geschwungen. Während der Spieler diese Bewegungen ausübt, wirkt eine ganze Muskelkette zusammen. Der Prozess beginnt bei dem Strecken der
Beine, erfolgt danach über die Rotation des Oberkörpers und endet schließlich im Kippen des Handgelenks. Einige Spieler haben die Besonderheit, daß sie beim Aufschlag nicht seitlich zur Grundlinie
stehen, sondern rückwärts zu dem Spielfeld aufschlagen.
Es gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die verbreitetsten Varianten sind der Topspin-Aufschlag sowie der Sliceaufschlag. Beim Topspin-Aufschlag schlägt man den Ball mit einem sehr starken Vorwärtsdrall. Der Return des Topspin-Aufschlags stellt zudem eine Herausforderung dar, da er ziemlich hoch und aggressiv ist.
Beim Sliceaufschlag wird mit einem Seitwärtsdrall geschlagen. Man wirft den Ball weit nach rechts und ein wenig auf das Feld. Beim Schlag geht man nicht so sehr ins Kreuz sondern lsst den Schläger nach hinten kippen. Auch hierbei muss man in die Knie gehen. Die Kraft kommt nicht aus dem Oberkörper, sondern aus den Beinen. Man hat mit dem Slice-Aufschlag die Möglichkeit, den gegnerischen Spieler weit aus dem Feld treiben zu können.
Der Vorteil beim Twist-Aufschlag ist, dass der Ball sehr hoch gespielt wird und man ihn mit viel Effekt über das Netz schlagen kann. Dieser Aufschlag ist der Sicherste: Er findet hauptsächlich als zweiter Aufschlag Anwendung. Man wirft den Ball nach links, geht tief in die Knie, biegt den Oberkörper nach links, um somit von unten an den Ball zu kommen und ihn treffen zu können. Man spielt ihn sozusagen von links unten nach rechts oben.
Ein ebenfalls sehr beliebt ist der so genannte glatte Aufschlag. Mit ihm kann man sehr viel Tempo erreichen. Am Anfang stehen hier die Füße etwas auseinander. Wenn man den Schläger hinter den Rücken schwingt, zieht man den rechten Fuß heran. Die Knie sind gebeugt und der Rücken ist angespannt. Danach streckt man den Rücken durch und springt mit beiden Füßen vom Boden ab. So benutzt man die gesammelte Energie für die Kraft des Schlägers beim Schlag.
Ältere Spieler benutzen den sogenannten Bratpfannen-Aufschlag (auch: Flatteraufschlag). Jedoch kann man mit diesem Aufschlag keine so hohe Wirkung erzielt werden, da wenig Bewegungsenergie erzeugt wird.
Erfahrene Amateure und professionelle Spieler verlassen sich dabei nie auf einen einstudierten Aufschlagtyp, den sie besonders gut beherrschen. Gerade die Variation der verschiedenen vorgestellten Aufschläge kann matchentscheidend sein. Das gilt im besonderen Masse bei Spielen gegen erfahrene Tennisspieler, die den Gegner zu lesen in der Lage sind.
Die Vorhand
Vorhandschlag
Wichtig für eine gut gespielte Vorhand beim Tennis ist die richtige Technik. Erst durch gut koordinierte Bewegungen kann der Ball den optimalen Beschleunigungsweg erreichen. Er möglichst lang und
gerade gespielt werden, um eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen. Dazu ist es von Vorteil, den genauen Bewegungsablauf der Vorhand zu kennen.
Die Vorhand beim Tennis ist in drei Phasen unterteilt: die Auftakt- oder Ausholphase, die Haupt- oder Schlagphase und die End- oder Ausschwungphase. Zunächst stellt man sich an der Grundlinie auf.
Der Griff des Tennisschlägers sollte so in der Hand liegen, dass er unten mit dem Ballen des kleinen Fingers abschließt.Die Finger umschließen den Griff komplett, auch der Daumen sollte sich um den
Griff legen. Das Handgelenkt ist leicht geöffnet.
Ausholphase
Bei der Ausholphase nimmt man den Schläger so in die Hand, dass die Schlagfläche senkrecht ausgerichtet ist. Nun dreht man den Oberkörper mit Spannung zur rechten Seite, während das rechte Bein ebenfalls nach rechtsvorne geht. Dabei ist es wichtig, die Beine leicht zu beugen. Der Schläger geht nun nach oben bzw. hinten-rechts, um den nötigen Schwung für den auftreffenden Ball zu holen. Jetzt geht das linke Bein (am besten hüftbreit zu dem anderen Bein, um das nötige Gleichgewicht zu halten) in Schlagrichtung vor und dabei senkt dabei mit angespannter Kraft den Tennisschläger und beschleunigt ihn.
Schlagphase
Nun kommen Sie in die Hauptphase und bereiten sich auf das Auftreffen des Balles vor. Hierbei ist es besonders wichtig, den Schläger unterhalb des vorgesehenen Treffpunkts mit dem Ball zu
positionieren, um dann den Ball von unten her nach oben-vorne spielen zu können. Man dreht sich dabei in die Schlagrichtung, geht tief in die Knie und lässt die Ausholbewegung, die in der ersten
Phase begann, nun auf den Ball treffen.Jetzt ist es wichtig, den Schläger parallel zum Netz zu halten und diese Haltung auch weiter “zu ziehen”. Der Grund: Wenn der Schläger schief gehalten wird oder
nach unten/oben zeigt, so wird auch der Ball schief oder zu hoch gespielt und landet im Aus. Dabei darf das Handgelenk nicht abgeknickt werden, sondern muss in einer festen Position und auf einer
Linie mit dem Unterarm bleiben.
Der gesamte Arm ist beim Schlagen der Vorhand leicht gebeugt und sollte nicht zu dicht am Körper liegen. In dem Moment, in dem der Ball auf das Netz des Schlägers auftriftt, richten Sie ihre Beine
wieder auf und vollenden ihre Rotationsbewegung, die sie in der Anfangsphase begonnen haben. Durch die Drehung Ihres Körpers, der Schlägerbeschleunigung durch das Ausholen nach hinten sowie durch der
Fixierung Ihres Handgelenks erreicht der Ball die nötige Geschwindigkeit, um übers Netz zu gehen.
Ausschwungphase
Nachdem Sie den Tennisball als Vorhand ins gegnerische Feld gespielt haben, sind Sie in der Endphase. Der Schläger wird hier ausgeschwungen, das heißt, Sie folgen dem imaginären Bogen, den Sie anfangs begonnen haben. Dabei nimmt die Geschwindigkeit immer weiter ab und der Schläger geht nach oben links bis Brusthöhe, manchmal auch über die linke Schulter, der Arm wird ganz abgeknickt. Beachten Sie, dass alle drei Phasen der Vorhand fließend ineinander übergehen sollten und konzentrieren Sie all Ihre Energie auf Körperspannung, Aushol-bzw. Schwungbewegung und Schlagkraft.
Rückhand
beidhändigen Rückhand
Tennisanfängern rät man zunächst zu einer beidhändigen Rückhand, da diese erheblich einfacher und schneller zu erlernen ist. Zudem entlastet sie den Hauptschlagarm. Die einhändige Rückhand
hingegen führt bei einer falsch angewandten Technik des Öfteren zu einem Tennisarm.
Ein weiterer Vorteil der beidhändigen Rückhand ist, dass der Ball selbst bei einem relativ späten Treffpunkt noch einigermaßen kontrollierbar zu spielen ist. Im Vergleich zur Vorhand ist der
Bewegungsablauf der Rückhand jedoch weitaus komplexer und schwieriger durchzuführen.
Ausholphase
Begonnen wird mit der so genannten Ausholphase. Als Erstes sollte eine weite Oberkörperdrehung stattfinden, d. h. der Oberkörper wird stark nach hinten links zurückgedreht. Eine ausgeprägte
seitliche Stellung ist hier sehr wichtig, der rechte Fuß ist weit vorgestellt. Auf dieses Bein wird auch das Gewicht verlagert.
Der rechte Arm sollte im Wendepunkt fast gestreckt sein, der linke Arm leicht angewinkelt. Die linke Hand führt dann den Schläger zurück. Dabei sollte auf eine stabile Ausholbewegung geachtet werden.
Die linke Hand wird am Schlägerhals belassen, da so die Ausholbewegung stabilisiert wird.
Zum Ende der Ausholphase muss der Schläger nach hinten oben zurückgeführt werden. Dies geschieht mit einer flachen Schleifenbewegung. Zudem wird das rechte Bein während der Ausholphase in die
beabsichtigte Schlagrichtung gestellt.
Beim gesamten Ablauf sollten die Knie leicht gebeugt sein.
Schlagphase
Nun befindet man sich in der Schlagphase. Hier wird der Schlägerkopf unter den vermuteten Treffpunkt gesenkt, damit der Schläger aufwärts und nach vorne schwingen kann, so bekommt der Ball den
notwendigen Vorwärtsdrall.
Bedingt durch die Fixierung beider Hände am Griff rotiert der Oberkörper in die Schlagrichtung. Die Arme bleiben während der Ausführung leicht angewinkelt, wobei die rechte Hand die Kraftübertragung
unterstützt. Anders als bei der Vorhand liegt bei der beidseitigen Rückhand der Treffpunkt des Balls weit vor dem Körper, da hier die Schlagschulter vorne ist.
Wie auch schon zu Beginn der Ausholphase liegt das Gewicht beim Schlagen der Rückhand auf dem vorderen Bein. Dies dient der Unterstützung der Schlägerbeschleunigung. Beibehalten wird auch weiterhin
die seitliche Körperstellung, die Arme sollten leicht gebeugt sein. Wichtig ist, dass während der gesamten Schlagphase, jedoch vor allem am Ende, die Schlagfläche senkrecht steht und der Ball damit
seitlich vor dem Körper getroffen wird. Dies ist grundlegend für die richtige Ballannahme. Kurz zuvor sollte noch das Handgelenk fixiert und die Griffestigkeit erhöht werden.
Ausschwungphase
In der letzten Phase, der Ausschwungphase der Rückhand, schwingt der Schläger weiter in Schlagrichtung. Bei richtiger Technik zeigen dann am Schluss der Bewegung der Schläger und die rechte Körperseite in Schlagrichtung vorne oben. Idealerweise befindet sich der Schläger am Ende in Schulterhöhe.
Häufige Fehler beim Spielen der Rückhand wie das zu frühe Strecken der Beine, ein zu später Treffpunkt des Balls oder ein zu frühes Aufgeben der seitlichen Körperstellung gilt es zu vermeiden.
einhändige Rückhand
Der Volley
Einen Ball Volley annehmen bedeutet ihn zurückzuschlagen, ohne ihn auf dem eigenen Feld aufkommen zu lassen. Im Deutschen verwendet man dafür den Begriff „Flugball“.
Der Volley als effektiver Angriffsball ist zentraler Bestandteil der verbreiteten “Serve’n'Volley” Taktik. Bei eigenem Aufschlagspiel rückt der Spieler hier unmittelbar nach dem Service ans Netz vor,
um von dort den Return “abzufangen” und nach Möglichkeit den Ball unerreichbar ins gegnerische Feld zurück zu spielen. Vorraussetung für einen erfolgreich vorgetragenenen Angriff ist neben einem hart
und platziert geschlagenen Aufschlag auch eine flinke Beinarbeit sowie die Kenntnis, wohin der Gegner den Return in etwa schlagen wird.
Man unterscheidet beim Volley allgemein zwei Arten: Einen hohen Volley und einen tiefen Volley. Ersteres bedeutet, dass man den Ball über der Netzlinie zurückgeschlagen hat. Ein tiefer Volley wird
unterhalb der Netzlinie angenommen.
Halbvolley, Volleystop, Hechtvolley
Daneben gibt es noch verschiedene Sonderformen: Den Halbvolley, den Volleystop und den Hechtvolley. Den Halbvolley benutzt man, wenn der Ball fast auf den Boden aufkommt. Dieser Schlag wird nur
genutzt, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, da die Rückschläge nur wenig Angriffspotential haben.
Zur Annahme eines Flugballs wird häufig der Volleystop genommen. Ziel dieser Technik ist es den Schlag des Gegners zu „entschärfen“, ihn also seine Geschwindigkeit zu nehmen und den Ball kurz hinter
dem Netz auf der anderen Seite zu platzieren.
Beim Hechtvolley wird versucht, einen entfernt von der eigenen Position ankommenden Ball noch durch einen Seitensprung zu erreichen.
der Ausführung des Volleys ist zu beachten, dass sich der Schläger bei Schlag nie hinter dem Körper befindet, sondern weit vor ihm. Man macht eine Bewegung auf den Ball zu, holt dabei aber nur
leicht aus.
Sie müssen circa drei Schritte entfernt vom Netz stehen und dabei Ihre Füße schulterbreit auseinander stellen, um eine sichere Standposition erhalten. Versichern Sie sich, dass Sie den Schläger
sicher in den Händen halten. Der Schläger sollte vor Ihnen sein und nach oben zeigen, dabei sollte der Griff ungefähr in der Höhe ihres Bauchnabels enden. Beugen Sie Ihre Knie leicht, so dass Sie
eine leichte Beanspruchung Ihrer inneren Oberschenkelmuskeln spüren.
Wenn der Ball auf Sie zukommt und zu erwarten ist, dass Sie Ihn über der Taillenebene annehmen können, machen Sie einen Schnitt mit den linken Fuß (wenn Sie Rechtshändler sind - mit den rechten Fuß
als Linkshänder) auf den Ball zu. Drehen Sie gleichzeitig Ihre Schultern in einer schnellen Bewegung leicht nach rechts (als Linkshänder nach links). Bewegen sie dann Ihren Schläger auf den
ankommenden Ball zu und schlagen Sie ihn vor ihren Körper mit einer kurzen Ausholbewegung, kürzer als bei einen normalen Vorhandschlag, zurück. Beim Zusammentreffen des Schlägers mit dem Ball sollte
der Schläger eine senkrechte Position zum Körper erreicht haben und der Ball sollte gleichmäßig auf den Schläger treffen. Beachten Sie, das Sie nicht viel Zeit zum Reagieren haben, wenn Sie in der
Nähe des Netzes stehen.
Hoher & tiefer Volley
Bei einem hohen Volley ist zu beachten, dass der Ball mit einer leichten Abwärtsbewegung geschlagen werden sollte. Für den tiefen Volley müssen Sie weiter in die Knie gehen, je nachdem, wie tief
der Ball kommt. Spieler verlagern oft einen Großteil ihres Gewichts auf den vorderen Fuß, wenn sie einen Schritt in Richtung des ankommenden Balls machen. Das garantiert einen stabilen Stand bei der
Ausführung dieer Schlagtechnik.
Wenn man den Ball mit zu viel Schwung zurückschlägt, schlägt man ihn zu hart auf die andere Seite. Mit einer kurzen Ausholbewegung wird der komplette Schlag dagegen zu einer kurzen fließenden
Bewegung und ist für den gegnerischen Spieler entsprechend schwerer einzuschätzen.
in der Mitte steht der Fleiß
in der Mitte steht der Fleiß
alles, was Sie wissen müssen ist:
üben, üben, üben.....
Schmetterball
Schmetterball
Der Schmetterball, auch Smash (engl. „zerschmettern“) genannt, ist zumeist ein klassischer Angriffsschlag. Die Bewegung des Schlägers ähnelt der beim Aufschlag. Der Schmetterball ist aber
wesentlich schwieriger, weil der Gegner und nicht Sie die Stelle bestimmt wo der Ball ankommt. Andererseits dürfen Sie die Filzkugel aber im Gegensatz zum Aufschlag im ganzen Feld platzieren.
Der Ball wird meist über den Kopf geschlagen und erreicht eine hohe Geschwindigkeit. Unter allen Schlagtechniken ist der Schmetterball die kraftvollste und aggressivste Angriffstechnik. Der Smash
wird hart und knapp über dem Netz geschlagen, der Gegner kann ihn nur schwer erreichen.
Der Schmetterball ist eine Antwort auf den Lob, einen sehr hohen und nicht selten aus der Bedrängnis heraus gespielten Schlag. Ein Grossteil der Schmetterbälle werden in der Nähe des Netzes
geschlagen oder zumindest in der Mitte des Spielfeldes. Er ist in der Regel ein Vorhandschlag; der Rückhandsmash ist wegen der hohen technischen Anforderungen nur schwer auszuführen - besonders für
Anfänger. Wenn Sie den Schmetterball richtig beherrschen, kann er dafür eine sehr wirkungsvolle Waffe sein.
Schlagtechnik
Zur Ausführung des Smash müssen sie seitlich mit leicht gebeugten Knien stehen. Sie brauchen eine sichere Standposition. Halten Sie den Schläger in der Mitte des Griffes. Für die Ausholbewegung führen Sie den Schläger nach hinten oben, bauen Sie Spannung in Ihrem Körper auf und visieren Sie den ankommenden Ball mit der freien Hand an. Je nachdem, wie hoch der Ball ankommt, können Sie mit dem rechten Bein leicht oder stärker in die Luft springen - als Linkshändler springen Sie mit den linken Fuß ab. Auf diesem Weg erzielen Sie einen Hebeleffekt, der Schlag erhält mehr Energie.
Es folgt eine kurze Ausholbewegung hinter dem Kopf als eine Art Schleife. Wenn der Ball auf den Schläger trifft, ist es entscheidend, dass Ihr Schlagarm voll durchgestreckt ist. Der Ball sollte am
höchstmöglichen Punkt über dem Kopf mit dem oberen Drittel des Schlägers getroffen werden.
Wenn Sie hingegen in der Nähe des Netzes stehen, können Sie den Ball auch vor dem Körper schlagen.
Gleichgültig wie Sie schlagen, drehen Sie ihren Oberkörper während der Schlagbewegung in eine frontale Stellung zum Netz. Dadurch unterstützen Sie die Ausholbewegung des Armes und erreichen die
größtmögliche Schlagintensität. Wenn Sie für den Schmetterball abspringen mussten, landen Sie auf den linken Fuß. Wenn Sie die Bewegung aus dem Stand ausgeführt haben, verlagern sie lediglich das
Gewicht aus den linken Fuß. Der Schläger sollte die Bewegung vor der linken Hüfte beenden und nach unten zeigen.
Rückhandschmetterball
Der Rückhandschmetterball wird als Reaktion auf einen überraschenden Lob verwendet, wenn der Ball mit dem Vorhandschmetterball nicht mehr zu erreichen ist.
Führen Sie den Schläger zur Ausholbewegung über die Rückhandseite nach hinten oben und drehen Sie den Oberkörper nach links, bis Ihr Rücken fast ganz zum Netz zeigt. Führen Sie den Ellenbogen des
Schlagarms soweit nach oben, dass der Schläger fast senkrecht nach unten zeigt. Neigen Sie dann den Oberkörper nach hinten, verlagern Sie das Gewicht auf das hintere Bein und springen Sie ab.
Während dem Sprung strecken Sie Ihren Arm. Bis zum Treffpunkt von Schläger und Ball muss der Arm voll ausgestreckt sein. Wie bei dem Vorhandschmetterball landen sie dann auf dem linken Fuß.
Die Hallensaison ist eröffnet!
Tipp 1: Schuhe
Achtet auf die Sohlen eurer Schuhe. Auf einem Teppichbelag muss die Sohle glatt sein, auf Hardcore- oder Granulatboden sollten es jedoch Schuhe mit Profil sein, da ihr sonst wegrutschen könnt und euch eventuell verletzt. Außerdem ist zu beachten, dass ihr unbedingt den Platz mit sauberen Schuhen betreten solltet, da der Belag durch kleine Steine oder rotem Sand leidet. Es ist auch zu empfehlen, dass ihr mit hellen Sohlen spielt, da es auf den Plätzen sonst dunkle Striemen gibt.
Tipp 2: Schläger
Die Schläger solltet ihr auch putzen, denn es könnte sein, dass durch die Ösen Sand in den hohlen Rahmen gerieselt ist.
Tipp 3: Plätze
Die Umstellung von einem langsamen Sandplatz auf den schnellen Teppichbelag ist meistens erst nach einiger Stunden gelungen, da dieser Belag wesentlich schneller ist wie der auf Sand. Deshalb nicht den Kopf hängen lassen.
Tipp 4: Spiel
Auf Sand war das Serve-and-Volley-Spiel meistens ein Geschenk für den Gegner. In der Halle hingegen sollte man öfter gleich nach dem Aufschlag ans Netz stürmen, weil die Bälle flacher und schneller abspringen und so schwerer zu kontrollieren sind. Es wird sich auch lohnen mit einem Slice anzugreifen, da der Ball oft durch den Unterschnitt verspringt.
Tipp 5: Bälle
Die Bälle, mit denen ihr auf Sand gespielt habt solltet ihr nicht in der Halle verwenden, da es dann zu roten Flecken auf dem Platz kommt. Die neugekauften Bälle könnt ihr markieren, damit es zu keinen Verwechslungen kommt, was kostbare Zeit rauben kann.
Tipp 6: Pünktlichkeit
Da die Hallenstunden sehr kostbar sind solltet ihr immer pünktlich erscheinen, aber trotzdem die Spieler, die vor euch spielen nicht nerven. Nachdem die offizielle Spielzeit abgelaufen ist, oder ein paar Minuten zuvor solltet ihr den Platz betreten. Lauft aber nicht quer durch das Spielfeld sondern immer am Rand entlang.
Tipp 7: Zeit
Immer wieder einen Blick auf die Hallenuhr werfen und schauen ob sich zeitlich eventuell noch ein Tie-Break lohnt. Ihr könnt eure Nachspieler dann auch fragen ob ihr den letzten Punkt noch ausspielen dürft. Aber überzieht nicht permanent, da die anderen Spieler auch gebucht und gezahlt haben. Auf Granulatböden das Abziehen nicht vergessen, das gehört nämlich auch zur Spielzeit dazu.
Tipp 8: Handys
Nichts ist schlimmer und nerviger als ein klingelndes Handy auf dem Platz oder bei einem Zuschauer. Deshalb sollte euer Handy immer aus oder lautlos sein, wenn ihr den Platz betretet.
Tipp 9: Licht
Es ist ärgerlich, wenn mitten im Match plötzlich das Licht ausgeht. Das irritiert nicht nur euch und euren Mitspieler, sondern auch die Spieler auf den Nachbarplätzen. Deswegen solltet ihr auch immer rechtzeitig auf den Zeitschaltknopf schauen und/oder den Automaten nachladen.
Tipp 10: Keep Cool
Nach leicht verschlagenen Bällen oder groben Fehlern einfach ruhig bleiben und sich beherrschen. Niemals Bälle gegen die Decke schießen, da ihr die Styroporplatten oder sogar einen Scheinwerfer trefft. Auch lautes Fluchen und herumgebrülle solltet ihr unterlassen, da hiermit auch die nettesten Nachbarspieler in Rage gebracht werden.
Am Ende ist der Sieg.
Am Ende ist der Sieg


